Ray Chenez

Countertenor

"Ray Chenez's countertenor is bold and assertive, but also warm-toned and luxurious. He has a naturally electric presence, and his diction is precise no matter how high he sings." - Opera News

 


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Als Ray Chenez in Opera News vorgestellt wurde, war es mit den Worten: "Ray Chenezs Countertenor ist mutig und bestimmt, aber auch von einem warmen Ton und opulent. Er hat eine natürlich elektrisierende Präsenz und seine Diktion ist präzine, wie hoch er auch immer singt."

Ray gewann 2014 den George London Award und ist weltweit gefragt. Die New York Times nannte ihn "Luxusbesetzung", Opera News schrieb, er habe "eine exzellente Verbindung zum Text, eine superbe Stimmkontrolle und eine makellose Aussprache", und Opera Britannia, sein "dramatischer Sopran strotzt vor Potential".

In der Saison 2016-17 hatte er sein Rollendebüt als Nerone in Monteverdis L’Incoronazione di Poppea (am Theater Bielefeld), sein Debüt als Hunahpú in Purcells The Indian Queen unter dem Dirigat von Teodor Currentzis (am Grand Théâtre de Genève, in der Kölner Philharmonie, in Die Glocke - Das Bremer Konzerthaus, und am Konzerthaus Dortmund). Er nimmt die Rollen als Nutrice und Amore in Luigi Rossis Orfeo wieder auf (an der Opéra National de Bordeaux, am Théâtre de Caen und an der Opéra Royal de Versailles), und singt erstmals in London, als Olinto in Hasses Demetrio (in der Cadogan Hall).

Ray Chenez hatte sein höchst erfolgreiches Europadebüt in der Rolle der Marzia in Leonardo Vincis Catone in Utica neben Max Emanuel Cencic und Franco Fagioli (an der Opéra Royal de Versailles, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, am Theater an der Wien, beim Bergen International Festival und beim George Enescu Festival). Weitere Rollen der vergangenen Saisonen waren Nutrice und Amore in Luigi Rossis Orfeo unter Raphaël Pichon (Opéra Royal de Versailles, Opéra national de Lorraine), Athamas in Händels Semele unter Stephen Stubbs (Opera Omaha), Cherubino in Le nozze di Figaro (Pacific Opera Victoria, Nickel City Opera), Achille in Luigi Cherubinis Ifigenia in Aulide (Mainfranken Theater Würzburg) und the Sorceress in Purcells Dido and Aeneas (Lincoln Center).

In der Saison 2015-16 sang er erstmals ein Konzert in der Carnegie Hall mit Bernsteins Chichester Psalms, die er auch mit der Arkansas Symphonie vortrug. Er hatte ein Solo-Konzert mit Vivaldis Nisi Dominus, begleitet von Mercury: The Orchestra Redefined. In vergangenen Saisonen gab er Konzerte mit dem Repertoire von Vivaldi, Händel, Bach und Bernstein.

Ray Chenez wurde in Lockport, NY (USA) geboren, und schloss sein Gesangsstudium an der State University of New York in Fredonia und an der Florida State University ab. Er war Studiosänger an der Opera Santa Barbara in Kalifornien, mit der Titelrolle in Glucks Orphée et Eurydice. Er ist der Gewinner des George London Awards, der Metropolitan Opera National Council District Auditions und mehrerer weiterer Wettbewerbe.